Räumlichkeiten

Im Isabella-Edel-Museum finden Sie die vier Ausstellungsräume

R1: Renaissance bis Rokoko

R2: Klassizismus bis Realismus

R3: Das 20. Jahrhundert

R4: Künstlerinnen der Gegenwart

Zwei Frauen schauen auf alte Gemälde

R1: Renaissance bis Rokoko

Wie Künstlerinnen die Antike wiederauferstehen lassen

Im 15. und 16. Jahrhundert galt das Mittelalter als rückständig, viel lieber wandte man sich wieder der Kunst der Antike zu. An dieser Wiedergeburt der Antike waren nicht nur Männer, sondern auch zahlreiche Frauen beteiligt. Lernen Sie Artemisia Gentileschi kennen, die in ihrer Werkstatt auch Männer beschäftigte, und Lavinia Fontana, die in Bologna einen Doktortitel erwarb.

Die Kunstwerke von Magdalena Haussmann sind vielerorts umstritten – die einen halten sie für eine Künstlerin der Renaissance. Die anderen sehen in ihr aufgrund ihres dramatischen Spiels mit Licht und Schatten viel eher eine frühe Vertreterin des Barocks.

Die Verspieltheit und Leichtigkeit des Rokoko erleben Sie schließlich in den Kunstwerken von Rosaba Carriera und Anastasia Unterberg.

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Herr Schaut nachdenklich auf Bilder

R2: Klassizismus bis Realismus

Wie Künstlerinnen die Antike wiederauferstehen lassen

Im 15. und 16. Jahrhundert galt das Mittelalter als rückständig, viel lieber wandte man sich wieder der Kunst der Antike zu. An dieser Wiedergeburt der Antike waren nicht nur Männer, sondern auch zahlreiche Frauen beteiligt. Lernen Sie Artemisia Gentileschi kennen, die in ihrer Werkstatt auch Männer beschäftigte, und Lavinia Fontana, die in Bologna einen Doktortitel erwarb.

Die Kunstwerke von Magdalena Haussmann sind vielerorts umstritten – die einen halten sie für eine Künstlerin der Renaissance. Die anderen sehen in ihr aufgrund ihres dramatischen Spiels mit Licht und Schatten viel eher eine frühe Vertreterin des Barocks.

Die Verspieltheit und Leichtigkeit des Rokoko erleben Sie schließlich in den Kunstwerken von Rosaba Carriera und Anastasia Unterberg.

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Pinsel auf Leinwand

R3: Das 20. Jahrhundert

Jede wirklich neue Idee ist eine Aggression

„Ich bitte Sie, meine Herren, eine Medaille für eine Frau. Das käme ja einer Herabwürdigung jeder hohen Auszeichnung gleich.“

Mit diesem Zitat reagiert Kaiser Wilhelm II. 1898 auf den Vorschlag, Käthe Kollwitz anlässlich ihres Weber-Zyklus die „Kleine Goldmedaille“ zu verleihen. Trotz seines entrüsteten Vetos wird Käthe Kollwitz eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Erleben Sie in diesem Raum nicht nur, wie sich Kollwitz‘ Meisterwerke gegen Elend und Krieg stellen. Sondern auch, wie zahlreiche Werke weiterer Künstlerinnen die unendliche Vielfalt dieses Jahrhunderts widerspiegeln. Vertreterinnen von Expressionismus, Surrealismus, Abstrakter Kunst und Pop Art geben sich die Hand und stellen ein allein männlich geprägtes Kunstverständnis infrage. Oder, um es mit den Worten der Künstlerin Meret Oppenheim zu sagen: „Jede neue Idee ist eine Aggression.“

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Frau bekommt Applaus in Ausstellung

R4: Künstlerinnen der Gegenwart

Neue Brücken schaffen

Die Künstlerin Mahbuba Elham Maqsoodi möchte Fragen stellen, statt Antworten zu liefern, und dabei neue Brücken schaffen.

Als Kind lernte sie in ihrem Heimatland Afghanistan die persische Miniaturmalerei. Jahrzehnte später, in Deutschland, bemalte sie gewaltige Kirchenfenster. Im Isabella-Edel-Museum sind farbenprächtigen Glasmalereien von ihr zu sehen.

Neben diesen Werken zeigen wir Ihnen außerdem zahlreiche weitere hochaktuelle Kunstwerke: Irina Ojovan setzt Emotionen in lineare und geometrische Formen um, Joëlle Dubois zeigt den Menschen in allen Formen und Größen für eine positive Körperwahrnehmung und Milja Laurila verwertet alte, von Männern verfasste Bücher und hinterfragt dabei ihren kolonialen und sexuellen Blick.

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